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  • realfiktion
  • 6. Dez. 2024
  • 1 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 20. Feb. 2025

02.11.2019

I watched C-beams glitter in the dark near the Tannhäuser Gate.

(1) Kurz: Arbeit, Arbeit. Zuviel davon. Zuviel.

(2) Erklärung für unruhige Träume und warum ich auf der Wochenendparty nur Replikanten aus der Dienststelle halluziniere. Ihre Gesichter kleben wie hauchdünne Fleischlappen auf den Köpfen der Menschen: Da, der Mann mit dem Dutt. Da, der Muttersohn. Da, der gemütliche Dicke. Da, der Funktionär. Und da, durchsichtig in der Mitte der Tanzfläche, der Mann ohne Eigenschaften. Ach nein, bin nur ich selbst.

(3) November 2019: Die Gegenwart hat die Zukunft aus Blade Runner eingeholt. Keine Weltraumkolonien, keine Flugtaxis, kaum Neon, immerhin Artensterben, Regen und Dunkelheit. Und ein paar Mega-Konzerne, nicht Regierungen, beherrschen die Welt. Genug Future Noir.

(4) Seltsam erregendes Schauspiel, als plötzlich 1000 Lesben, die aussehen wie Biber in Bomberjacken, die Tanzfläche stürmen. Aber es wird Morgen, ich muss nach Hause, arbeiten, arbeiten. Und dann endlich mal Kur beantragen, Kur beantragen. Und weniger Drogen. Oder mehr.


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