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  • realfiktion
  • 7. Dez. 2024
  • 1 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 20. Feb. 2025

05.03.2020

Kunst hassen gehen. Große Haring/Basquiat-Ausstellung in der National Gallery – wieder schnell verliebt in das blühend untergehende New York von vor 40 Jahren, schnell aber auch genervt von Harings abwaschbarer Sozialkritik, immer gefällig, ironiefrei, überraschungslos, bildgewordenes Comic Sans (selbst wenn er Schwänze zeichnet). Er immerhin deutlich besser gealtert als Basquiat, weil zwei entscheidende Vorzüge: Technik und Struktur. Basquiat lieber beschweigen, wie alle Künstler*innen, deren Nachrufe artistischer sind als ihr Werk. In diesem mehr Einsicht in die Kunst der 1980er und mehr Liebe zur Kunst überhaupt als in Basquiats gesamtem Text-, Bild-, Musik-, Laufsteg- und DJ-Kram. Der war und ist so billig wie teuer.


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