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  • realfiktion
  • 7. Dez. 2024
  • 1 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 20. Feb. 2025

07.03.2020

Abgelehntes Damengambit. An die Gemeinde: Wie verhält sich jemand korrekt, der mit einer Bande vierschrötiger, stiernackiger Schachspiel-Nerds in Streit geraten ist? Die ihn in der lauten Staatsbibliothek (Lärmpegel: Junggesellenabschied) vom einzigen ruhigen Schreibtisch vertrieben haben? Nur, weil „das hier die Schach-Abteilung ist, warum glaubst du, steht da ein Schachbrett auf dem Tisch, es gibt hier Regeln, also zisch ab oder wir holen die Security“? Der aus schierer Überrumplung (und vollendeter mitteleuropäischer Höflichkeit) nachgegeben und an einen schlechteren Platz umgezogen ist (Lärmpegel: Damenkegelverein)? Nicht ohne ihren widerlichen Anführer am Ende des Wortgefechts noch in einem Anfall menschlicher Schwäche als „Chess Nazi“ beschimpft zu haben? Das mindeste ist doch, dass man ihnen hinterher die Dame klaut? Ichfragefüreinenfreund.


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