- realfiktion
- 24. Nov. 2024
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Aktualisiert: 24. Jan. 2025
13.06.2018
Gegenstände. „Die Bewegung der Welt ergreift uns tief, sie erstaunt und erzürnt uns, aber beinahe noch tiefer ergreifen uns die Gegenstände. Der Verfasser hat, wie man auf unserer Abbildung sehen kann, keine Hemmungen darüber zu sprechen. Heben wir, nur um ein Beispiel zu geben, einen Gegenstand mit der Hand empor und lassen ihn los, so beobachten wir, dass er den Ort verlässt und das Bestreben zeigt, sich der Erde zu nähern; mit anderen Worten: er fällt hinab. Aus einer Reihe anderer Erscheinungen sehen wir, dass sich nicht etwa eine bestimmte Zahl von Gegenständen von der Erde entfernt, wenn wir sie fortwerfen oder gar in die Luft schießen, sondern dass alle wieder herabfallen. Das ist ein beruhigendes Gefühl, und es gilt in sämtlichen uns bekannten Ländern; überall macht man die gleichen Beobachtungen, überall zeigen sich die gleichen Erscheinungen, überall fallen die Gegenstände von oben herab. Wir schließen also daraus, dass alle diese Gegenstände schwer sind oder das Bestreben haben, sich dem Erdboden zu nähern. – Bei einem Hausbau hat man mitunter Gelegenheit zu sehen, wie ein Maurer einen Gegenstand fallen lässt. So schlimm die Folgen auch sein mögen, sie entsprechen doch dem Gesetz des Fallens, des Hinabfallens, und beruhigen uns.“


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