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Aktualisiert: vor 2 Tagen

26.07.2026

(1) Bedeutendster Blickfang und Brennpunkt am Vortag: die Fahne mit Einschusslöchern. Auch die fröhlichen Selbstermächtigungs-Schilder bedeuten etwas, und selbst die faux intersectional chants, die völkischen Sideshows, vor denen ich fliehe, von denen ich etwas verzweifelt glaube, dass es seelische Wichsgesten sind von Leuten, die dabei gesehen werden wollen, auf der richtigen Seite zu stehen. Ja, da stehen sie, und sie tragen das Leid der Palästinenser wie ein Accessoire. Friede sei mit ihnen.

(2) Aber die Fahne mit den Einschusslöchern: kein Symbol bedeutet mehr, jetzt, und in dem, was noch kommt.

(3) Am Tag danach reden die Leute, die am wenigsten zu sagen haben, und am lautesten die, die am ehesten schweigen müssten. Falsche Tränen, falsches Pathos, falsche Freunde, falsche Folgen. Erleichtert, weit weg zu sein, dabei wenigstens noch eine klare Stimme zu hören – und von allem anderen nur ein schwaches Echo.



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